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Recumbentbikes Wer sich für den Kauf eines Recumbentbikes entschieden hat, legt besonderen Wert auf ein effektives Training in entspannter Körperhaltung. Durch die halbliegende Sitzposition auf dem Recumbentbike wird eine Überlastung der Wirbelsäule, der Schultern, Arme, und Handgelenke vermieden, wie dies beim Training mit einem normalen Fahrrad vorkommen kann. Sporttreibende, die Rückenschmerzen haben, empfinden die hohe Rückenlehne des Recumbentbikes als besonders angenehm, da sie ein schmerzfreies Training garantiert. Auch Menschen mit Übergewicht haben mit diesem Trainingsgerät die richtige Wahl getroffen. Dafür sorgt eine große Sitzfläche, die im Gegensatz zum normalen Fahrradsattel Druckstellen und Wundscheuern verhindert. Das Recumbentbike ermöglicht eine schonende Gewichtsreduktion, ein komfortables Ausdauertraining, bei dem insbesondere die Oberschenkel- und Wadenmuskulatur gekräftigt wird.
Worauf sollte man beim Kauf eines Recumbentbikes achten? Um viel Freude am Training mit seinem Recumbentbike zu haben, sollte man beim Kauf dieses Fitnessgerätes folgende Punkte unbedingt beachten: Besitzt das Recumbentbike einen stabilen Rahmen und steht es sicher? Besitzt das Fitnessgerät Transportrollen? Sie erleichtern das Verschieben des Bikes. Werden evtl. verstellbare Pedalarme benötigt? Dies kann der Fall sein, wenn der Trainierende in der Bewegung eingeschränkt ist, wie z. B. nach einer Knie-Operation oder einem Hüftschaden. Hier kann man den Pedalarm verkürzen, um die Bewegungsamplitude zu verringern. Für welches Körpergewicht ist das Recumbentbike ausgelegt? Ist es auch für stark übergewichtige Sporttreibende zugelassen? Besitzt das Trainingsgerät eine ausreichend große Schwungmasse? Man sollte sich hierbei für ein Minimum von 5 kg entscheiden. Welches Bremssystem hat das Recumbentbike? Das optimale Bremssystem ist die Wirbelstrombremse, weil sie -im Vergleich zur Magnetbremse- kräftiger ist (ca. 800 Watt) und einen besseren Rundlauf besitzt. Besitzen die Tretlager in sich geschlossene Industriekugellager? Hier wird ein späteres Nachfetten der Lager vermieden. Die Lager benötigen unbedingt einen festen und genormt gefertigten Lagersitz. Dadurch wird gewährleistet, dass die Lager fest sitzen und sich nicht durch unangenehme Knackgeräusche beim Trainieren bemerkbar machen. Ein Austausch ist meistens nicht möglich, da der Lagersitz in der Regel am Trainingsgerät angeschweißt ist. Hat der Sitz des Recumbentbikes eine hohe Rückenlehne, die den ganzen Rücken abstützt? Ist er bequem und gut gepolstert?
Ist der Sitz des Recumbentbikes so einstellbar, dass Trainierende jeder Körpergröße eine angenehme Sitzposition einnehmen können? Von Vorteil ist ein Klemmhebel unter dem Sitz, den man nach oben zieht, um den Sitz auf der Metallführung zu positionieren. Welche Position nimmt die Tretwelle ein? Wichtig, besonders für Sporttreibende mit Übergewicht oder Hüftproblemen, ist die Position der Tretwelle zum Sitz. Ideal ist es, wenn die Tretwelle ca. 10 cm tiefer liegt als der Sitz. Besitzen die Pedale des Recumbentbikes Fußschlaufen, um ein Abrutschen des Fußes beim Training zu verhindern? Außerdem verhindern sie nicht nur Verletzungen, sondern ermöglichen jederzeit einen Richtungswechsel der Tretbewegung, um damit andere Muskelgruppen trainieren zu können. Welche Art Pulsmessung ist vorhanden? Ist sie im Lenker integriert oder benötigt man optional angebotene Pulsmessgeräte? Welche Art von Trainingscomputer besitzt das Recumbentbike? (Programmanzahl, Übertragungsmöglichkeiten auf den PC?) Die Standarddaten sind: Zeit, Geschwindigkeit, Entfernung, Pulskontrolle. Gute Trainingsprogramme sind nicht zu unterschätzen, denn sie dienen der Abwechslung und Motivation.
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